GrARBeKo

Grundwasserüberschwemmungen: Entwicklung eines Ansatzes zur Risikobewertung und -kommunikation

Start datum: 19.04.2025 | End datum: 18.10.2026

AGMES Grarbeko

Da der Klimawandel zu häufigeren extremen Wetterereignissen führt, stellen Grundwasserüberschwemmungen eine zunehmende Bedrohung für die Infrastruktur und die öffentliche Sicherheit dar. Das Projekt GrARBeKo (Grundwasserüberschwemmungen: Entwicklung eines Ansatzes zur Risikobewertung und -kommunikation) begegnet dieser Herausforderung durch die Entwicklung einer robusten, datengestützten Methodik für die Risikobewertung und die Einbindung der Öffentlichkeit.

Unter der Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bringt das Projekt wichtige Partner zusammen:

  • Okeanos Smart Data Solutions GmbH (KI und Hydroinformatik),
  • Zentrum für Digitale Entwicklung GmbH (ZDE) (Bürgerbeteiligung und strategische Kommunikation),
  • KI-P GmbH (Sensorintegration und Datenvisualisierung) sowie
  • die Stadt Garching, die die Überwachungsinfrastruktur bereitstellt und die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Mit Garching als Pilotstandort kombiniert GrARBeKo Grundwassermodellierung (MODFLOW) mit Techniken des maschinellen Lernens (ML), um schnelle, hochauflösende Hochwasserrisikokarten zu erstellen. Durch die Einbindung der Bürger in die Installation kostengünstiger Sensoren und die Erfassung von Daten aus der Praxis, wie z. B. Wasserstände in Kellern, stärkt das Projekt sowohl die technischen Modelle als auch das Bewusstsein der Bevölkerung.

Das Projekt zielt außerdem darauf ab, innovative Sensortechnologien zu testen, die Quantifizierung von Unsicherheiten mithilfe bayesscher Inferenz zu verbessern und Leitlinien zu erstellen, die von anderen Kommunen adaptiert werden können. Auf diese Weise verbessert GrARBeKo die Hochwasservorsorge vor Ort und bietet gleichzeitig ein skalierbares Modell für die Planung der Klimaresilienz.

Förderorganisation:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Beteiligte: