UnSAT-EIE – Kopplung der Boden-Aquifer-Behandlung und der technischen Injektion und Extraktion zur Verbesserung der Durchmischung an der Schnittstelle zwischen der gesättigten und der ungesättigten Zone
Beginn: 01.04.2025 | Ende: 31.03.2028
Die Boden-Grundwasser-Behandlung ist eine Form der kontrollierten Grundwasseranreicherung, bei der Wasser durch eine tiefe ungesättigte Zone in das Grundwasser eindringt und zur Verbesserung der Qualität von wiederaufbereitetem Wasser eingesetzt werden kann. Die kontrollierte Ein- und Entnahme (EIE) ist ein Sanierungsverfahren, bei dem Wasser in einer festgelegten Reihenfolge eingeleitet und entnommen wird, um Mischprozesse im Untergrund zu fördern, beispielsweise die Vermischung einer Behandlungslösung mit einem Schadstoff. In diesem Projekt schlagen wir vor, die Boden-Grundwasser-Behandlung mit EIE zu kombinieren, um die Vermischungsprozesse in der ungesättigten und gesättigten Zone zu verbessern und so die Wirksamkeit des natürlichen Abbaus zu steigern und folglich die Grundwasserqualität zu verbessern. Die Analyse erfolgt durch experimentelle Arbeiten im Labormaßstab und numerische Modellierung und wird durch Modellszenarien im Feldmaßstab ergänzt.
Förderorganisation:
DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
