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Florian Kröner

M.Sc. Florian Kröner

Forschungsschwerpunkte

  • Tiefe Geothermie
  • Karbonatsedimentologie
  • (Mikro-) Faziesanalyse
  • Diagenese

  • ab 05/2016 – Promovierender am Lehrstuhl für Paläontologie (Schwerpunkt Faziesanalyse) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • ab 05/2016 – Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Geothermie-Allianz Bayern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 04/2015–04/2016 – Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Arbeitsgruppe Sedimentologie)
  • 10/2012–03/2015 – Master-Studium Geowissenschaften am GeoZentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Hauptfach Angewandte Sedimentologie
  • 10/2009–09/2012 – Bachelor-Studium Geowissenschaften am GeoZentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Schwerpunkt Sedimentologie
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    • Charakterisierung, Langzeitverhalten und Engineering des Reservoirs zur Minimierung des Fündigkeitsrisikos
      (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
      Titel des Gesamtprojektes: Geothermie-Allianz Bayern (GAB)
      Laufzeit: 1. Januar 2016 - 31. Dezember 2020
      Mittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)
      Das bayerische Molassebecken ist bislang das einzige Vorlandbecken weltweit aus dem erfolgreich geothermisch Strom und Wärme produziert wird. Die Machbarkeit der geothermischen Energiegewinnung aus niederen Temperaturen von etwa 150°C ist damit bewiesen und die Geothermie hat damit das Potenzial, einen wesentlichen Anteil des Energiebedarfs in Bayern regenerativ abzudecken.
      Die Erfahrungen aus den bisherigen installierten oder in der Entwicklung befindlichen Geothermiefeldern zeigen aber auch, dass wesentliche Fragen in der geothermischen Technologienentwicklung bislang nicht geklärt werden konnten. So sind für die Planung und Durchführung von Geothermie-Projekte hohe Investitionen notwendig, die insbesondere am Beginn des Projekts durch die Niederbringung der Bohrungen erforderlich sind. Ob und in welchem Maße ein Geothermie-Projekt wirtschaftlich erfolgreich ist hängt unmittelbar mit Risiken bei der geologischen Erschließung und deren Fündigkeit zusammen. So entstanden
      in der Vergangenheit durch nicht erfolgreiche Bohrungen bzw. dem Verfehlen von wirtschaftlich
      gesetzten Zielen bei Geothermie-Projekten Unsicherheiten für Investoren, Versicherer
      und Betreiber. Eine optimierte Explorationsstrategie und ein verbessertes Verständnis der hydrogeologischen und thermischen Ausprägung des Reservoirs sollen das Bohr- und Fündigkeitsrisiken senken, die Planungssicherheit erhöhen und damit die Attraktivität der Geothermie für Investoren steigern. Die Kenntnis des langfristigen dynamischen Verhaltens des Reservoirs bezüglich der nutzbaren Volumenströme und thermischen Entwicklung bietet zudem eine höhere Sicherheit für die Planung der Wirtschaftlichkeit geothermischer Anlagen und Optimierungsmöglichkeiten ihrer Betriebsweise.

      Eine systematische wissenschaftliche Begleitung von Geothermieprojekten und die daraus zu gewinnenden Rückschlüsse auf das Reservoir und deren Fündigkeit bis hin zu einem Testfeld für
      geothermische Technologienentwicklung, die von der Erkundung und Bohrung bis zur Reservoir-
      Evaluierung und dem Reservoir-Engineering reicht, fehlen bislang. Das vorliegende Forschungsprojekt soll diese relevanten Fragestellungen aufgreifen und beantworten.Die übergeordneten Ziele des vorliegenden Projektes sind das Risiko für eine geothermische Fündigkeit im süddeutschen Molassebecken zu reduzieren und Unsicherheiten des Reservoir-Engineering und des geothermischen Langzeitbetriebs einzuschränken und somit den Betrieb zu optimieren.