Bachelor Geowissenschaften

Hier findet man alle Informationen vom Studienbeginn bis zur Bachelorarbeit.
Alle wichtigen Informationen zum Studienbeginn sind in der Erstsemesterbroschüre zu finden.

Informationen zur Einschreibung für den Studiengang Geowissenschaften (Bachelor)

Für den Bachelorstudiengang Geowissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg gibt es aktuell keine Zulassungsbeschränkung in Form eines N.C.!

Das Studium kann jeweils zum Wintersemester begonnen werden!

Die Einschreibung erfolgt:

1) Online über das Portal www.campo.fau.de; das Online-Portal ist ab Anfang Juni freigeschalten.

2) Persönlich bei der Studierendenkanzlei in der Halbmondstraße 6, Zimmer 0.034. Die Termine für die persönliche Einschreibung bei der Studierendenkanzlei finden Sie hier (zulassungsfreie Studienfächer).

Informationen zu Einführungsveranstaltungen an der FAU zum Studienbeginn finden Sie hier.

Informationen zu Repetitorien (Crashkurs Chemie) finden Sie hier.

Eine Einschreibung zum Sommersemester ist nur bei Universitätswechsel innerhalb eines Studiengangs Geowissenschaften möglich.

Modulübersicht Bachelor

Modulübersicht Bachelor

 

In der Modulübersicht sind die einzelnen Module des Bachelorstudiums am GeoZentrum aufgeführt. Jedes Modul schließt ihr mit einer Prüfung ab.
Die Regelstudienzeit umfasst sechs Semester. Jedes Semester besteht aus 30 ECTS Punkten, das Bachelorstudium insgesamt aus 180 ECTS.
In den ersten zwei Semestern – der Grundlagen- und Orientierungsphase – studiert ihr neben geowissenschaftlichen Grundlagen die Nebenfächer Chemie, Physik, Mathematik und Biologie.
Anschließend vertieft ihr das Wissen in einer Kombination aus Seminaren, Labor- und Geländeübungen.
Hier am GeoZentrum könnt ihr nach dem vierten Semester aus fünf angebotenen Studienrichtungen drei auswählen und diese vertieft studieren. Im 6. Semester fertigt ihr zum Abschluss des Studiums eure Bachelorarbeit an.

Welche brauche ich und wofür? Bitte anklicken!

StudOn mein campus UnivIS EvaSys

Informationsseite der FAU zu den Online-Plattformen.

1. UnivIS öffnen
2. „Vorlesungs und Modulverzeichnisnach Studiengängen“ anklicken
3. Unter dem Reiter der Naturwissenschaftlichen Fakultät (Nat) den Studiengang „Geowissenschaften“ auswählen
4. Das „Lehrveranstaltungsverzeichnis“ des jeweiligen Studiengangs (Bachelor, Master, Lehramt) aufrufen
5. Das passende Semester auswählen
6. Die gewünschten Vorlesungen zur Individuellen Sammlung hinzufügen: Checkbox aktivieren und dann die „Auswahl zur Sammlung hinzufügen“ (ganz unten auf der Seite)
7. Den persönlichen Stundenplan über „Sammlung/ Stundenplan“ oben links öffnen
8. In der linken Spalte den „Stundenplan“ anklicken und ein Dokument erhalten was so aussehen kann:

9. Via „PDF Querformat“ in der linken Spalte kann der persönliche Stundenplan abgespeichert werden

Wahlpflichtmodulkatalog

Im 5. und 6. Semester wählt ihr drei aus den folgenden fünf geowissenschaftlichen Studienrichtungen:
1. Angewandte Geologie (AG)
2. Angewandte Mineralogie (AM)
3. Angewandte Sedimentologie – Georessourcen (AS)
4. Petrologie – Geodynamik – Georessourcen (PG)
5. Paläoumwelt- Paläobiologie (PB).
Die Veranstaltungen mit den Modulbeschreibungen, Zeiten und Raum findet ihr im UnivIS.

Angewandte Geologie (AG)
Die Angewandte Geologie am GeoZentrum umfasst zwei Fachbereiche: die Ingenieurgeologie und die Hydrogeologie.
Der Schwerpunkt der Ingenieurgeologie in Erlangen liegt auf der Untersuchung von Georisiken in Form von Massenbewegungen (z.B. Hangrutschungen) in Mittelgebirgen und dem Alpenraum. Hier werden die mögliche Position, die Größenordnung und der Zeitraum in dem solche oft katastrophalen Ereignisse stattfinden untersucht. Als Untersuchungsmethoden werden beispielsweise Luftbildauswertungen, geodätische Vermessungen, direkte Bewegungsmessungen sowie boden- und felsmechanische Untersuchungen eingesetzt. Weitere Themen der Ingenieurgeologie sind z.B. Baugrunduntersuchungen, Tunnel- und Talsperrenbau, Geothermie, Altlastenuntersuchungen und Deponiebau.
Die Hydrogeologie befasst sich mit den Prozessen des Wasserkreislaufs auf unserer Erde. Dies beinhaltet Fragestellungen zur Dynamik von Grund- und Oberflächengewässern, Erhaltung und Sicherung der regionalen Wasserversorgung, Karsthydrogeologie und der Wasserchemie. Untersuchungsmethoden sind hier v.a. Isotopenanalysen und die Messung der Konzentrationen verschiedener im Wasser gelöster Ionen. Auch die mögliche Speicherung von CO2 im Untergrund ist ein Forschungsgebiet in der Hydrogeologie.

Angewandte Mineralogie (AM)
Die Erlanger Mineralogie ist angewandt ausgerichtet. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bauchemie (Zementmineralogie), Hochleistungskeramik (z.B. Leuchtstoffe) und Calciumphosphat für die Anwendung als Knochenersatzstoffe. Es werden Reaktionsabläufe in mineralogischen Stoffsystemen und deren Einfluss auf die Materialeigenschaften von Werkstoffen untersucht. Hauptuntersuchungsmethoden sind die Röntgendiffraktometrie und Kalorimetrie.

Angewandte Sedimentologie-Georessourcen (AS)
Hier werden die Prozesse, die zur Bildung von Sedimentgesteinen und den in ihnen enthalten Lagerstätten von nichtmetallischen Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas, Kohle und Baustoffen wie Sand, Kies und Naturwerksteinen, sowie deren mögliche Exploration untersucht. Auch die Erforschung des regenerativen Energieträgers Geothermie ist ein Schwerpunkt. Hier werden die thermischen Eigenschaften von Gesteinen für die Nutzung zur Wärme- und Stromerzeugung im Bereich von oberflächennaher und tiefer Geothermie erforscht. Die ebenfalls in dieser Fachrichtung angesiedelte Isotopenchemie von Kohlenstoff und Sauerstoff lässt Rückschlüsse auf die klimatischen Bedingungen bzw. Veränderungen in der Erdgeschichte zu.

Petrologie-Geodynamik-Georessourcen (PG)
Diese Spezialisierungsrichtung befasst sich mit der Untersuchung geodynamischer Prozesse in der Erdkruste und des darunter liegenden Erdmantels, die grundlegend für das Verständnis der Entwicklung unseres Planeten sind. Hier spielen z.B. die Entwicklung von Magmen im Erdinneren und an aktiven Plattenrändern wie dem Mittelozeanischen Rücken und Subduktionszonen einen bedeutende Rolle. Zudem sind die Konsequenzen von magmatischer Aktivität auf der Erde für den Menschen, die sich in Form von Vulkanausbrüchen zeigen Gegenstand der Forschung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erforschung von magmatischen Erzlagerstätten, im Hinblick auf ihre Bildung und die mögliche Exploration. Untersuchungsmethoden sind vor allem isotopengeochemische und gesamtchemische Analysen von Gesteinen.

Paläoumwelt/Paläobiologie (PB)
Die Paläobiologie befasst sich mit der Evolution der Biosphäre, von Ökosystemen in der Erdgeschichte und der Entwicklung des Lebens. Es wird untersucht, welche Umweltbedingungen und Prozesse für Veränderungen in Organismengemeinschaften ausschlaggebend sind. Dabei wird der Blick nicht nur auf die Ökosysteme in der Erdgeschichte gerichtet, sondern verstärkt auch die aktuellen Auswirkungen des Klimawandels auf die heutigen marinen Ökosysteme untersucht. Weitere Schwerpunkte sind die Karbonat-Sedimentologie, die Taxonomie mariner Fossilien und die Paläoumwelt-Rekonstruktion. Neben geologischer und paläontologischer Geländearbeit wird die Forschung mit modernsten analytischen Methoden und statistischen Auswertungen großer paläobiologischer Datenbanken durchgeführt.

Als Schlüsselqualifikation im Bachelorstudiengang Geowissenschaften (5. Semester) können Sie Lehrveranstaltungen aus allen Fachbereichen an der Universität Erlangen-Nürnberg einbringen, solange diese mit 5 ECTS ausgeschrieben sind (z.B. Sprachkurse, Geländeübungen, Vorlesungen).

Nachfolgend finden Sie die für das überfachliche Wahlmodul im Bachelorstudium Geowissenschaften wählbaren Veranstaltungen. Das überfachliche Wahlmodul ist im Modulplan des Bachelorstudiengangs im 5. Semester vorgesehen.

Beachten Sie, dass die Lehrveranstaltungen nur jährlich angeboten werden! Daher sollten Sie Lehrveranstaltungen, die im WS angeboten werden, im 5. Semester und Lehrveranstaltungen, die im SoSe angeboten werden, im 4. Semester absolvieren!

Aktuell angebotene überfachliche Wahlmodule für Bachelorstudierende der Geowissenschaften mit jeweils 5 ECTS:

1. Strukturphysik und Kristallographie (SuKGeoChem) (V), 2 SWS, 3 ECTS

Prof. Hock; im WS; Termine siehe UnivIS

+ Übungen zur Strukturphysik und Kristallographie (SuKGeoChem) (UE), 2 SWS, 2 ECTS

Prof. Hock; im WS; Termine siehe UnivIS; Anmeldung über Studon

2. Grundvorlesung PG I: Geomorphologie und Bodengeographie (G-VL I PG) (V), 2 SWS, 5 ECTS

Prof. Bäumler; im WS; Termine siehe UnivIS

optional: Tutorium: Grundvorlesung PG I; im WS; Termine siehe UnivIS

3. Organische Chemie, Grundlagen (OC 54) (V), 4 SWS, 5 ECTS

Prof. Dr. Mokhir; im WS; Termine siehe UnivIS

optional: Unterstützungsseminar 2 (CC07) zur Organischen Chemie, Grundlagen I (UE) im WS; Termine siehe UnivIS

4. Einführung in die Astronomie 1 (NW-1) (V), 2 SWS, 3 ECTS

Prof. Sasaki und Prof. Wilms; im WS; Termine siehe UnivIS

+ Übungen zur Einführung in die Astronomie 1 (UE NW-1) (UE), 1 SWS, 2 ECTS
im WS; Termine siehe UnivIS

5. Ökologische und systematische Diversität der Organismen A: Einführung in die Zoologie (VorlZoo) (V), 2 SWS, 5 ECTS

Prof. Feigenspan, Dr. Schmidl; im WS; Termine siehe UnivIS

bei Interesse bitte Dr. Schmidl kontaktieren: juergen.schmidl@fau.de

6. Computing and Data Analysis, 5 SWS, 5 ECTS

Prof. Kießling und Assistenten; Anfang WiSe, siehe Univis

Download Modulbeschreibung

7. Einführung in die Geographischen Informationssysteme für Geologen (GIS I), 3 SWS, 5 ECTS

Dr. Krumm; im WiSe; Termine siehe UnivIs

Abkürzungen:
SoSe = Sommersemester; WiSe = Wintersemester
V = Vorlesung, UE = Übung

Die Bachelorarbeit kann frühestens nach Ende der Vorlesungszeit des fünften Fachsemesters und nach dem Erwerb von mindestens 110 ECTS-Punkten vergeben werden. Die erfolgreich abgeschlossene Bachelorarbeit entspricht einem Arbeitsaufwand von 12 ECTS-Punkten, die Präsentation der Bachelorarbeit im Rahmen eines Kolloquiums wird mit 3 ECTS-Punkten bewertet.

Der Bachelorstudiengang Geowissenschaften bereitet auf die Tätigkeiten in Industriebetrieben, Ingenieurbüros, Behörden und vergleichbaren Einrichtungen vor. Der Studiengang bildet die Grundlage für weiterführende Master- und Promotionsstudiengänge.

Studieninteressierte, die sich einen Überblick über das Basiswissen in der Geologie und die naturwissenschaftlichen Nebenfächer verschaffen möchten, seien auf folgende Literaturvorschläge verwiesen.

Nach § 29 der Bachelorprüfungsordnung Geowissenschaften gelten folgende Richtlinien zur Durchführung und Begutachtung der BACHELORARBEIT im Studiengang Geowissenschaften (Bachelor of Science):
        • Zur Vergabe der Bachelorarbeit sind die an der NatFak tätigen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer (Betreuer) und hauptamtlichen habilitierten Arbeitsgruppenleitern/innen im derzeitigen GeoZentrum Nordbayern berechtigt; der Prüfungsausschuss kann Ausnahmen gestatten.
        • Die Studierenden sorgen spätestens zu Beginn des letzten Semesters der Regelstudienzeit dafür, dass sie ein Thema für die Bachelorarbeit erhalten. Thema und Tag der Ausgabe sind dem Prüfungsausschuss über das Prüfungsamt spätestens zum 1. April des jeweiligen Jahres mittels des dafür vorgesehenen Formulars zur Anmeldung einer Bachelorarbeit mitzuteilen.
        • Die Regelbearbeitungszeit der Bachelorarbeit beträgt zwei Monate. Eine Verlängerung ist nur in begründeten Ausnahmefällen durch den Prüfungsausschuss zulässig. Die maximale Verlängerungszeit beträgt 1 Monat.
        • Die Bachelorarbeit soll nach den Regeln des naturwissenschaftlichen Publizierens aufgebaut sein und aus den Kapiteln Zusammenfassung (auf 250 Wörter begrenzt), Einführung, Material und Methoden, Ergebnisse, Diskussion und Liste der Referenzen bestehen. Der Gesamtumfang der Arbeit soll 7000 Wörter (inklusive Referenzen, Legenden, Tabellen usw.) nicht überschreiten (Vorgabe des Prüfungsausschusses). Für das Titelblatt der Bachelorarbeit ist ein Mustertitelblatt zu verwenden.

      In die Bachelorarbeit ist auch dieSelbstständikeitserklärung mit einzubinden.

      • Zwei gebundene Exemplare der Abschlussarbeit müssen zusammen mit der Erklärung des Betreuers zur Offenlegung und der BAföG-Erklärung im Prüfungsamt abgegeben werden.
      • Als Gutachter bestellt der Prüfungsausschuss alle hauptamtlichen Hochschullehrer/innen und hauptamtlichen habilitierten Arbeitsgruppenleiter/innen am GeoZentrum Nordbayern. Die Begutachtung der Bachelorarbeit erfolgt anhand des vom Prüfungsausschuss ausgegebenen Formblatt Gutachten

Oben stehender Text ist nur ein Auszug aus der aktuellen Prüfungsordnung BSc und MSc Geowissenschaften vom Oktober 2019, geändert durch eine Satzung vom Juni 2020. Hier finden Sie alle weiteren Richtlinien und Regelungen für den Bachelorstudiengang und die Bachelorarbeit!

Aktuelle Prüfungsordnung: Oktober 2020

Studium News