Geowissenschaften sind eine moderne und abwechslungsreiche Wissenschaft, die sich mit nachhaltigen Lösungen zu aktuellen Herausforderungen unserer Gesellschaft befasst.
Der Studiengang im Überblick
Steckbrief
Abschluss: Master of Science
Zugang: Qualifikationsfeststellungsverfahren
Regelstudienzeit: 4 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch oder Englisch möglich
Fakultät: Naturwissenschaftliche Fakultät
Studienbeginn: Wintersemester
Besondere Hinweise:
Während Ihres Studiums der Geowissenschaften haben Sie die Möglichkeit, ein oder mehrere Auslandssemester wahrzunehmen. Hierfür haben wir Partnerschaftsabkommen mit Universitäten in Europa und dem Rest der Welt geschlossen. Einen Überblick über die gängigsten Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt z.B. Erasmus oder unseren Direktaustausch mit Unis in den USA finden Sie auf den Seiten der Naturwissenschaftlichen Fakultät.
Link zu den aktuellen Fachprüfungsordnungen/ Modulhandbüchern:
https://www.gzn.nat.fau.de/studium/downloads/#downloads
In der Forschung arbeiten Geowissenschaftler*innen mit hochspezialisierter und hochauflösender chemischer und physikalischer Labor- und Geländeanalytik. Deshalb sind die Geowissenschaften ein sehr vielfältiger Wissenschaftszweig in dem es ständig neue Forschungserkenntnisse und methodische Weiterentwicklungen gibt.
Grundsätzlich beschäftigen sich Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler mit den Zusammenhängen und Wechselwirkungen des Systems Erde und dem Aufbau, der Struktur, der Entwicklungsgeschichte und dem gegenwärtigen und künftigen Zustand unseres Planeten Erde und seiner Lebensräume. Beleuchtet werden alle geowissenschaftlichen Prozesse des Systems Erde in der Litho-, Hydro- und Biosphäre. Dies umfasst alle geologischen, chemischen, physikalischen und biologischen Vorgänge und Prozesse, die von der Entstehung der Erde bis hin zu ihrem heutigen Erscheinungsbild stattfanden und aktuell stattfinden.
Aktuelle Fragestellungen und wichtige Wissenschaftsbereiche sind die Erforschung von Rohstoffvorkommen (Metalle, Erdöl, Erdgas), Geothermie, Naturkatastrophen (Vulkane, Erdbeben), Klimafolgenforschung, die Entwicklung von neuen Werkstoffen (CO2-neutraler Zement, Hochleistungskeramiken, Knochenersatzstoffe) und ingenieurgeologische und hydrogeologische Fragestellungen (z.B. Baugrunduntersuchungen, Hangrutschungen, Ausweisung von Wasserschutzgebieten, Untersuchungen des Wasserkreislaufs), sowie die Untersuchung vergangener und rezenter Ökosysteme (Klimaarchive, Biodiversität, Reaktion von Organismen und Ökosystemen auf Umwelteinflüsse).
Der Studiengang im Detail
Worum geht es im Studiengang?
Das Masterstudium Geowissenschaften beginnt jeweils zum Wintersemester und besteht aus vier Semestern. In den ersten drei Semestern werden vertiefte Kenntnisse in den gewählten Studienrichtungen vermittelt. Dazu gehören z.B. auch Geländeübungen, Labormethoden.
In einem Schlüsselqualifikationsmodul können Sie bereits ein Praktikum in einem Unternehmen oder einem Forschungsinstitut absolvieren. Inhaltlich baut der Masterstudiengang Geowissenschaften auf dem Bachelorstudiengang Geowissenschaften auf. Ziel des Masterstudiengangs ist es, vertiefte geowissenschaftliche Methoden und Kenntnisse sowie forschungsqualifizierende wissenschaftliche Arbeitsweisen zu vermitteln. Das Masterstudium ist forschungsnah und orientiert sich inhaltlich an den Forschungsschwerpunkten der Erlanger Geowissenschaften.
1. Semester (WiSe)
Veranstaltungen zur Erweiterung der Grundlagen, die im Bachelor erlangt wurden und Einführung in die Haupt- und Nebenstudienrichtungen zur Vorbereitung der Gelände- und Laborkurse, die in den folgenden Semestern angeboten werden.
Vorlesungsfreie Zeit: Industriepraktikum oder Kartierung/Projektarbeit oder Modul Geländeübung.
2. Semester (SoSe)
Semesterbegleitende Vorlesungen und Übungen, Schlüsselqualifikations-Modul.
Vorlesungsfreie Zeit: Industriepraktikum oder Kartierung/Projektarbeit oder Modul Geländeübung.
3. Semester (WiSe)
Vertiefung der Kenntnisse über die Forschungsmodule; umfassende Veranstaltungen, deren Inhalte der unmittelbaren Vorbereitung auf die Masterarbeit dienen, Schlüsselqualifikations-Modul.
Vorlesungsfreie Zeit: Industriepraktikum oder Kartierung/Projektarbeit oder Modul Geländeübung.
4. Semester (SoSe)
Masterarbeit + Masterkolloquium.
Je nach individuellem Interesse, können zwei aus sechs möglichen Studienrichtungen ausgewählt werden.
Folgende Studienrichtungen werden angeboten:
- Petrologie-Geodynamik-Georessourcen (PG)
- Angewandte Sedimentologie-Georessourcen (AS)
- Angewandte Geologie (AG)
- Angewandte Mineralogie (AM)
- Palaeobiology-Palaeoenvironments (PB, in Englisch)
- Climate and Earth Systems (CES, in Englisch)
Hinweis: Die Studienrichtung „Palaeobiology“ kann sowohl mit einer der anderen vier Vertiefungsrichtungen kombiniert, als auch eigenständig und vollständig auf Englisch mit „Climate and Earth Systems“ studiert werden. Bitte besuche hierzu unsere Homepage.
Je nach individueller Ausrichtung, gibt es zahlreiche, verschiedene Berufsmöglichkeiten, bspw. in Ingenieurbüros, Universitäten, chemische Industrie, Landesamt für Umwelt, Laboratorien, Museen, Forschungszentren. Die Berufsaussichten sind aufgrund der naturwissenschaftlichen Ausrichtung sehr gut.
Eine Erläuterung, womit sich die einzelnen Spezialisierungsrichtungen im Detail befassen, finden Sie auf unserer Homepage oder auf dem offiziellen Infoblatt für den Master Geowissenschaften.
- Interesse am System Erde
- Interesse an den Naturwissenschaften Chemie, Physik, Mathematik und Biologie
Gemeinsam mit unseren Studierenden erforschen wir das System Erde, um für die Herausforderungen der Zukunft Lösungen zu finden.
Wir erforschen:
- Klima- und Klimafolgenforschung
- Nachhaltige Exploration von Ressourcen
- Entwicklung und Optimierung von Geo-Materialien
- Geothermie/Geoenergie
- Erforschung und Schutz vor Naturkatastrophen (z.B. Vulkanismus, Erdbeben)
- Grundwasserschutz
Wir bieten dabei:
- Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium besteht die Möglichkeit aus verschiedenen Vertiefungsrichtungen zu wählen. Studieren Sie nach Ihrem eigenen Interesse!
- Zahlreiche Exkursionen im In- und Ausland
- intensive Betreuung während des Studiums
- Nähe zu Forschungs- und Industrieprojekten
Die zahlreichen Fachgebiete der Geowissenschaften umfassen auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Berufsfeldern.
Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler arbeiten im In- und Ausland bspw. in:
- Ingenieurbüros,
- Universitäten,
- chemische Industrie,
- Landesamt für Umwelt,
- Laboratorien,
- Museen,
- Forschungszentren.
Die Berufsaussichten sind aufgrund der breiten naturwissenschaftlichen Ausbildung sehr gut. Weitere Informationen: https://www.gzn.nat.fau.de/studium/berufgeowissenschaften/
Hier geben einige Absolventinnen und Absolventen Einblicke in ihren Karriereweg: https://www.gzn.nat.fau.de/studieninteressierte/berufswege-nach-dem-studium/.
Weitere Studieninformationen
Informationen für Masterstudierende Geowissenschaften
Die Lehrveranstaltungen der Studienrichtungen werden grundsätzlich auf Deutsch angeboten, sofern nicht ausdrücklich eine andere Unterrichtssprache angegeben ist.
Im Masterstudiengang Geowissenschaften wählen die Studierenden zwei der sechs angebotenen Vertiefungsrichtungen: einHauptfach und ein Nebenfach. Im Hauptfach absolvieren die Studierenden drei Module mehr als im Minor-Fach und fertigen zudem ihre Masterarbeit in diesem Fach an.
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die angebotenen Vertiefungsrichtungen:
Paläobiologie – Paläoumwelt (PB, auf Englisch)
Die Vertiefungsrichtung Paläobiologie befasst sich mit der Evolution des Lebens und der Ökosysteme sowie insbesondere mit den Umweltbedingungen und Prozessen, die deren Entwicklung beeinflussen. Der zeitliche Schwerpunkt reicht von der frühen Geschichte des Lebens bis in die jüngere Erdgeschichte und umfasst auch die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels auf heutige Ökosysteme.
Zu den zentralen Themengebieten gehören die Karbonatsedimentologie, die Untersuchung mariner Fossilien und deren Taxonomie sowie die Rekonstruktion vergangener Umweltbedingungen (Paläoumweltrekonstruktion). Zum Einsatz kommen unter anderem die statistische Auswertung umfangreicher Datensätze, beispielsweise aus der Palaeobiology Database oder der PaleoReefs Database, geologische Gelände- und Laborarbeiten sowie verschiedene chemisch-analytische Methoden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des internationalen Masterstudiengangs.
Climate and Earth Systems (CES, auf Englisch)
Die Vertiefungsrichtung Climate and Earth Systems (CES) kann ausschließlich als Minor-Fach (Nebenfach) belegt werden.
Die Studierenden bearbeiten eigenständig wissenschaftliche Projekte und erwerben dabei Kenntnisse in der Erstellung wissenschaftlicher Projektanträge, im wissenschaftlichen Schreiben sowie in der Wissenschaftskommunikation. Darüber hinaus werden die Computer- und Datenverarbeitungskompetenzen der Studierenden weiterentwickelt. Das Fach vermittelt eine fundierte geowissenschaftliche Grundlage für interdisziplinäre Zusammenarbeit und fördert Kompetenzen, die insbesondere für eine wissenschaftliche Laufbahn und eine akademische Karriere relevant sind.
Petrologie – Geodynamik – Georessourcen (PG, auf Deutsch)
Diese Vertiefungsrichtung befasst sich mit den geodynamischen Prozessen in der Erdkruste und im Erdmantel, die für das Verständnis der Entwicklung unseres Planeten von grundlegender Bedeutung sind.
Eine zentrale Rolle spielt die Bildung von Magmen im Erdinneren sowie an aktiven Plattengrenzen, insbesondere an mittelozeanischen Rücken und Subduktionszonen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen magmatischer Prozesse auf den Menschen und die Gesellschaft untersucht, beispielsweise im Zusammenhang mit Vulkanausbrüchen und deren Folgen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Entstehung magmatischer Lagerstätten, die eine wesentliche Grundlage für die Explorationsgeologie darstellt. Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden gehören insbesondere die Isotopengeochemie sowie die chemische Analyse von Gesteinen.
Angewandte Sedimentologie – Georessourcen (AS, auf Deutsch)
Im Mittelpunkt dieser Vertiefungsrichtung stehen die Prozesse der Bildung sedimentärer Gesteine und der damit verbundenen Lagerstätten nichtmetallischer Georessourcen sowie deren Erkundung und Exploration. Hierzu zählen insbesondere fossile Energierohstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle sowie Baustoffe und mineralische Rohstoffe wie Sand, Kies und Natursteine.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Geothermie als erneuerbare Energiequelle. Dabei werden insbesondere die thermischen Eigenschaften von Gesteinen im Hinblick auf deren Nutzung zur Erzeugung von Wärme und elektrischer Energie untersucht. Dies umfasst sowohl oberflächennahe als auch tiefe geothermische Systeme.
Darüber hinaus ist in diesem Fachbereich das Labor für Isotopengeochemie angesiedelt. Ein Schwerpunkt der dortigen Forschung liegt auf der Untersuchung stabiler Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope, die zur Rekonstruktion vergangener Klimabedingungen und klimatischer Veränderungen in der Erdgeschichte eingesetzt werden.
Angewandte Geologie (AG, auf Deutsch)
Die Angewandte Geologie in Erlangen legt ihren Fokus auf die Hydrogeologie.
Ein Schwerpunkt der Umweltsystemmodellierung in Erlangen liegt auf der Entwicklung und Anwendung modellbasierter Ansätze zur Risikobewertung und zum nachhaltigen Management von Umweltsystemen. Hierfür kommen unter anderem hydrologische und hydrogeologische Modelle sowie Methoden der Zeitreihenanalyse und Unsicherheitsquantifizierung zum Einsatz.
Weitere Themenbereiche sind die Untersuchung kontaminierter Standorte, der Deponiebau, Maßnahmen zur Grundwassersanierung sowie die Untersuchung von Extremereignissen im Alpenraum.
Die Hydrologie befasst sich mit den Prozessen des Wasserkreislaufs. Dazu gehören insbesondere die Dynamik von Grund- und Oberflächenwasser, die Sicherung und der Schutz regionaler Wasserversorgung, die Karsthydrologie sowie die Hydrochemie.
Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden zählen Isotopenanalysen und die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Wässern. Ein weiterer Forschungsbereich ist die Untersuchung der Möglichkeiten zur Speicherung von CO₂ im Untergrund.
Angewandte Mineralogie (AM, auf Deutsch)
Das mineralogische Institut beschäftigt sich insbesondere mit anwendungsorientierten Fragestellungen in den Bereichen Bauchemie und Zementmineralogie, Hochleistungskeramiken (z. B. phosphoreszierende Materialien) sowie Calciumphosphaten für den Einsatz als Knochenersatzmaterialien. Im Mittelpunkt stehen Reaktionsprozesse in mineralogischen Systemen und deren Einfluss auf die Materialeigenschaften.
Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden zählen insbesondere die Röntgenpulverdiffraktometrie (XRD), die Kalorimetrie sowie die Elektronenstrahlmikroanalyse (Mikrosondenanalyse).
Im Masterstudiengang sind insgesamt 10 ECTS-Punkte im Bereich der Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Hierfür müssen zwei Schlüsselqualifikationsmodule (SQ-1 und SQ-2) im Umfang von jeweils 5 ECTS-Punkten absolviert werden. Die beiden Module sind für das 2. und 3. Semester vorgesehen.
Für die Schlüsselqualifikationsmodule stehen unter anderem folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
1. Industriepraktikum (4 Wochen)
2. Geologische Kartierung (12 Tage)
3. Geländepraktikum / Feldarbeit (12 Tage)
4. Projektarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten (4 Wochen)
Die im Rahmen der Schlüsselqualifikationsmodule erbrachten Leistungen müssen von einer prüfungsberechtigten bzw. anerkannten Prüferin oder einem anerkannten Prüfer bewertet werden.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Wahlpflichtmodule im Masterstudiengang Geowissenschaften. Das Wahlpflichtmodul ist im 1. Semester im Modulplan vorgesehen.
Bitte beachten Sie, dass die Lehrveranstaltungen nur einmal pro Studienjahr angeboten werden. Daher wird empfohlen, Lehrveranstaltungen, die im Wintersemester (WS) angeboten werden, im 1. Semester zu belegen. Lehrveranstaltungen, die im Sommersemester (SoSe) angeboten werden, sollten entsprechend im 2. Semester absolviert werden.
Aktuell angebotene Wahlpflichtmodule
Die derzeit angebotenen Wahlpflichtmodule im Masterstudiengang Geowissenschaften umfassen jeweils 5 ECTS-Punkte. Die meisten Module werden in deutscher Sprache angeboten.
WNF-1: Kristallographie und Strukturphysik
(Crystallography and Structural Physics), (a+b= 5 ECTs)
a) Kristallographie und Strukturphysik für Geowissenschaftler und Chemiker (V) (Crystallography and Structural Physics for Geoscientists and Chemists (lecture series)), 2 SWS
Prof. Neder; Wintersemester; Fr 10.15-11.45 Uhr, HD Staudtstraße 5
b) Übungen zu Kristallographie und Strukturphysik für Geowissenschaftler*innen und Chemiker*innen (UE) (Exercises in Crystallography and Structural Physics for Geoscientists and Chemists (exercise)) 2SWS
Prof. Dr. Hock; Wintersemester; Termine auf Campo, 0.68 material sciences seminar room Martenstraße 5/7
WNF-2: Werkstoffwissenschaften
(Material Science)
a) Modul Glass I (Module glas I),
„Vibrational spectroscopies, from theory to practice“ (Übung, 2 SWS, 2 ECTs, Wintersemester),
„Glass and Ceramic for Energy-technology“ (lecture, 2 SWS, 3 ECTs, Sommersemester),
Prof. Dr. de Ligny
b) Modul Glass II (Module glas II),
„Spectroscopy techniques applied to amorphous materials“ (exercise, 2 SWS, 3 ECTs, Wintersemester),
„Glass formulation using project management“ /lecture, 2 SWS, 2 ECTs, Sommersemester),
Prof. Dr. de Ligny
WNF-3: Informatik (Computer Science), (a+b= 5 ECTs)
a) Grundlagen der Informatik (GdI) (V) (Foundations of Computer Science (lecture)), 2 SWS
changing lecturers, Wintersemester; Termine auf Campo
b) Tafelübungen zu Grundlagen der Informatik (TÜGcI) (UE) (Exercises in Foundations of Computer Science), 2 SWS
Wintersemester; Termine auf Campo
WNF-4: Geographie Grundvorlesung PG: Geomorphologie und Bodengeographie (G-VL I PG) (V)
(Geography foundation lecture PG: Geomorphology and Ground Geography),
2 SWS, 5 ECTs, Prof. Bäumler, Wintersemester; Termine auf Campo
WNF-5: Biologie 1 Morphologie und Anatomie der Organismen (AnfÜbNeb) (UE)
(Biology 1 Morphology and anatomy of organisms (exercise)),
5 SWS, 5 ECTs, PD Dr. Huß, PD Dr. Lebert, Wintersemester; Termine auf Campo
Achtung! Dies ist ein Blockkurs!
WNF-6: Biology 2 Biologische Freilandübung
(Biology 2 biological outdoor exercise) (a+b=5 ECTs)
a) Botanische Freilandübung (Botanical Outdoor exercise), 4 SWS
PD Dr. R. Sradler, Dr. J. Schmidl, Dr. E. Döring, Dr. R. Muheim-Lenz, Sommersemester; Termine auf Campo
b) Zoologische Freilandübung (Zoological outdoor exercise), 1 SWS
PD Dr. R. Sradler, Dr. J. Schmidl, Dr. E. Döring, Dr. R. Muheim-Lenz, Sommersemester; Termine auf Campo
WNF-7: Ökologie und Diversität der Pflanzen und Tiere (V)
(Ecology and diversity of plants and animals (lecture)),
Sommersemester;
WNF-8:Praktikum „Computer in den Geowissenschaften“
(Practical training ‚Computer in Geoscience‘),
Termine auf Anfrage, Wintersemester
WNF-9: Problem solving in Palaeobiology, 5 ECTs
Termine auf Anfrage, Wintersemester
WNF-10: Seminar „GIS-Einführung in die Geographischen Informationssysteme für Geologen“
(GIS-Introduction into the geographic informationsystem for geologists)
3 SWS, 5 ECTs, Wintersemester
WNF-11: Hypothesis testing in Paleobiology (seminar),
2 SWS, 2.5 ECTs
Dr. R. Warnock, Wintersemester; Termine auf Campo
WNF-12: Rohstoffe und Nachhaltigkeit
(Resources and Sustainability)
5 ECTs, Sommersemester
WNF-13: Introduction to Geomicrobiology (Seminar),
3 SWS, 5 ECTs, Dr. Anna-Neva Visser, Wintersemester; Termine auf Campo
WNF-14: Sustainable Resources and global ethical partnerships (online course),
2 SWS, 5 ECTs, Dr. A. Regelous, Prof. D. Köhn, Sommersemester; Termine auf Campo
WNF-15: Karsthydrogeologie (Exkursion)
(karst hydrogeology (field trip))
Das Modul umfasst eine fünftägige Geländeübung vom 28. September bis 2. Oktober 2026. Die tägliche An- und Abreise erfolgt von bzw. nach Erlangen.
Das begleitende Seminar findet nach Absprache an ausgewählten Freitagen während des Sommersemesters statt.
Termin (nach Absprache): freitags, 13:30–15:00 Uhr, Seminarraum Geologie, Beginn am 8. Mai 2026.
StudOn-Links zu beiden Teilen des Moduls:
Seminar: https://www.studon.fau.de/studon/goto.php?target=lcode_hOExL6gm
Field exercise: https://www.studon.fau.de/studon/goto.php?target=lcode_K0RoIk3w
Last change: May 2026
Das Thema der Masterarbeit muss spätestens zu Beginn des letzten Fachsemesters und nach dem Erwerb von mindestens 50 ECTS-Punkten festgelegt werden.
Die erfolgreich abgeschlossene Masterarbeit wird mit 25 ECTS-Punkten angerechnet. Für die Präsentation der Masterarbeit im Rahmen des Masterarbeitskolloquiums werden zusätzlich 5 ECTS-Punkte vergeben.
Der Masterabschluss in Geowissenschaften qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für eine berufliche Tätigkeit in Industrieunternehmen, Ingenieurbüros, Behörden und vergleichbaren Einrichtungen. Darüber hinaus bildet der Masterabschluss die Grundlage für die Aufnahme eines Promotionsstudiums.
Auf Grundlage von § 34 der Allgemeinen Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Geowissenschaften (B.Sc.) sowie die Masterstudiengänge Geowissenschaften (M.Sc.) und GeoThermie/GeoEnergie (M.Sc.) gelten für die Durchführung und Bewertung der Masterarbeit im Masterstudiengang Geowissenschaften die folgenden Richtlinien:
- Eine Masterarbeit im Masterstudiengang Geowissenschaften kann von allen hauptamtlichen Professorinnen und Professoren sowie habilitierten hauptamtlichen Arbeitsgruppenleitungen am GeoZentrum Nordbayern vergeben werden.
- Die Studierenden sind dafür verantwortlich, rechtzeitig ein Thema für ihre Masterarbeit zu vereinbaren. Das Thema und das Datum der Ausgabe müssen von der betreuenden Person bestätigt und von der bzw. dem Studierenden unter Verwendung des entsprechenden Formulars des Prüfungsamts beim Prüfungsamt angemeldet werden.
- Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit beträgt maximal sechs Monate. In begründeten Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss eine Verlängerung von maximal drei Monaten genehmigen.
- Die Masterarbeit soll den Grundsätzen wissenschaftlichen Publizierens entsprechen und grundsätzlich die Kapitel Abstract, Einleitung, Material und Methoden, Ergebnisse, ggf. Schlussfolgerungen, Diskussion sowie ein Literaturverzeichnis enthalten. Diese Gliederung entspricht einer Empfehlung des Prüfungsausschusses.
- Die Masterarbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Voraussetzung für die englischsprachige Ausarbeitung ist die Zustimmung der betreuenden Person.
- Zu Beginn der Masterarbeit ist das vorgeschriebene Muster-Titelblatt zu verwenden.
- Die Masterarbeit ist fristgerecht beim Prüfungsamt in drei gebundenen Exemplaren einzureichen. Zusätzlich ist eine elektronische Fassung als PDF-Dokument auf einem externen Datenträger abzugeben. Der Abgabe sind außerdem die Erklärung zur Offenlegung sowie die BAföG-Erklärung beizufügen.
- Die Selbständigkeitserklärung ist ebenfalls Bestandteil der Masterarbeit und in die Arbeit aufzunehmen.
- Das Prüfungsamt leitet zwei Exemplare der Masterarbeit zur Begutachtung an die vorgesehenen Gutachterinnen und Gutachter weiter.
- Die Masterarbeit wird zu gleichen Teilen von der betreuenden Person und einer weiteren Gutachterin bzw. einem weiteren Gutachter bewertet. Der Prüfungsausschuss setzt sich aus allen hauptamtlichen Professorinnen und Professoren sowie habilitierten hauptamtlichen Arbeitsgruppenleitungen des GeoZentrums Nordbayern zusammen.Für die Bewertung gelten folgende Noten: 1,0 / 1,3 / 1,7 / 2,0 / 2,3 / 2,7 / 3,0 / 3,3 / 3,7 / 4,0 / 5,0 (nicht ausreichend).
Hinweis
Die oben aufgeführten Bestimmungen stellen lediglich einen Auszug aus der Allgemeinen Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Geowissenschaften (B.Sc.) sowie die Masterstudiengänge Geowissenschaften (M.Sc.) und GeoThermie/GeoEnergie (M.Sc.) dar.
Alle weiteren Bestimmungen und Regelungen zum Masterstudiengang Geowissenschaften und zur Anfertigung der Masterarbeit sind dem vollständigen Dokument zu entnehmen.
Latest version: February 2016
