Im Rahmen von Feldarbeiten reiste die Arbeitsgruppe Endogene Geodynamik vom 6. bis 16. Juni 2026 auf die griechische Insel Samothraki. Gemeinsam mit Forschenden der FAU, der Université de Lorraine (Nancy), der Aristotle University of Thessaloniki sowie der National and Kapodistrian University of Athens wurden magmatische und hydrothermale Gesteinsproben für aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte gesammelt.


Ziel der Arbeiten ist es, die langanhaltende magmatische Entwicklung Samothrakis und ihren Zusammenhang mit hydrothermalen Prozessen zu rekonstruieren. Die Insel gehört zum känozoischen Vulkanbogen der Nordägäis und zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt magmatischer Gesteine aus, die Einblicke in die Entwicklung von Magmen über Millionen von Jahren hinweg ermöglichen. Hinweise auf ehemalige hydrothermale Systeme sowie die enge Verknüpfung von Magmatismus und tektonischen Prozessen machen Samothraki zu einem besonders interessanten Forschungsgebiet.