López Correa, Matthias

ML

Professur für Paläontologie (Schwerpunkt Faziesanalyse)

Promovierende

Forschungsschwerpunkte

Geochronologie und Geochemie von Tiefseekorallen

Die Aragonit- und Calcitskelette von Azooxanthellat-Korallen in der Tiefsee haben sich als zuverlässige Archive für ozeanografische Veränderungen herausgestellt. Ihre Skelette können mit Radiokohlenstoff und U-Serien genau datiert werden und offenbaren Reservoiralter (z.B. Δ14C) des tiefen Ozeans, während radiogene Tracer wie Neodym-Isotope (εNd) als leistungsfähige Tracer vergangener Wassermasse-Konstellationen eingesetzt werden können. Darüber hinaus haben Bor-Isotope (δ11B) sie kürzlich als Archive der anhaltenden Ozeanversauerung enthüllt, während stabile Isotope (δ18O, δ13C) und Spurenelemente als Temperaturproxys (z. B. Sr/Ca, Li/Mg) und Nährstoffkonzentrationen verwendet werden können. Insbesondere die hundertjährige Lebensdauer verschiedener Korallenarten macht sie zu erstklassigen Forschungszielen für hochauflösende Paläoozeanographie. Meine Forschung umfasst Korallen der Kaltwasserregionen des Mittelmeers und des Atlantiks für die Entwicklung von Proxys und fossiles Material für paläozeanografische Rekonstruktionen. Schwerelotkerne von Kaltwasserkorallenhügeln im Nordatlantik (Norwegen, Irische See, Golf von Cádiz, mauretanische Küste) und im Mittelmeer (Apulische Bank) wurden paläozeanographischen, geochronologischen und sedimentologischen Untersuchungen unterzogen (z. B. López Correa et al. 2012; Quaternary Science Reviews).

  • : Tilly-Edinger-Award (German Paleontological Society) – 2007

Bücher

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