Endogene Geodynamik

LEG

Die Arbeitsgruppe Endogene Geodynamik untersucht die Bildungs- und Entwicklungsprozesse der Lithosphärenplatten, d.h. der Erdkruste und des darunter liegenden Lithosphärenmantels unter Verwendung geochemischer und petrologischer Methoden. Die etwa 100 km dicken Lithosphärenplatten bilden sich durch magmatische Prozesse an divergenten und konvergenten Plattenrändern, den sogenannten Mittelozeanischen Rücken und Subduktionszonen. Diese Plattenränder sind die geodynamisch aktivsten Regionen der Erde und beeinflussen die Umwelt und den Menschen durch Vulkanausbrüche und Erdbeben.
Die globalen Stoffkreisläufe der Erde und die Bildung, der Aufstieg und die chemische Entwicklung von Schmelzen in der Erde sind Forschungsthemen der Arbeitsgruppe. Ein wichtiger Aspekt unserer Forschung umfasst auch die Konsequenzen der magmatischen Aktivität der Erde für den Menschen, z.B. von Vulkanausbrüchen für Umwelt und Klima oder die Bildung von magmatischen Erzlagerstätten.

 

Mitarbeiter des LEG sind regelmäßig an Planung und Durchführung von internationalen Expeditionen mit deutschen Forschungsschiffen beteiligt. Hier finden Sie ein Video von unserer Arbeit auf dem Forschungsschiff Sonne.

 

 

 

Erfahren Sie mehr über unser Team, unsere Forschungsprojekte und Veröffentlichungen.


Lehrstuhl für Endogene Geodynamik

Prof. Dr. Karsten Haase
Schlossgarten 5
D – 91054 Erlangen
Germany
+49 9131 8522616
karsten.haase@fau.de


Kategorie: Das Geozentrum, GeoZentrumNews, GZN News, Kruste, LEG News, Outreach

Metalle der Schweren Seltenen Erden sind wichtige Bestandteile in Permanentmagneten von E-Motoren und Windrädern, optischen Displays, Festplattenlaufwerken und anderen High-Tech Produkten. Entdeckung von Fayalit als neuer potentieller Quelle für die Entdeckung neuer Seltenerd-Lagerstätten von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Ergebnisse dieser Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Geology publiziert (Doi: 10.1130/G48417.1).

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Bettina Storch hat in ihrer Masterarbeit Laven vom Grabenrand des Terceira Rifts im Azoren Plateau geochemisch untersucht. Sie konnte zeigen, dass diese in mehr als 90 km Tiefe gebildet wurden und eher Vulkaniten der kontinentalen Kruste ähneln. Die Ergebnisse dieser Studie sind in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.