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Kenneth De Baets

Dr. Kenneth De Baets

PD Dr. Kenneth De Baets

Geozentrum Nordbayern
Lehrstuhl für Paläoumwelt (Prof. Dr. Kießling)

Raum: Raum 2.105
Loewenichstraße 28
91054 Erlangen

Forschungsschwerpunkte

I am a paleontologist documenting and interpreting the relative contributions of abiotic (e.g., climate) and biotic factors (e.g., parasitism) in driving large-scale patterns in the evolution of life.

Current research focuses on biotic interactions, biomineralization, and macroecology. For example:

  • How does parasitism affect host biodiversity and skeletal disease?
  • How does seawater chemistry affect biomineralization of marine invertebrates?
  • How does body size distribution and growth respond to climate warming and related paleoenvironmental stressors?

For this purpose, I strive to work across disciplines and find means to test hypotheses with different lines of evidence, ranging from geology, paleontology, over quantitative paleobiology and paleontology, to ecology and biology.

  • 2017: Emerging Talents Initiative (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
  • 2012: Grant for Prospective Researchers, Swiss National Science Foundation

  • Geologica Belgica (Belgium)
  • Paläontologische Gesellschaft (Germany)
  • Palaeontological Association (United Kingdom)
  • Schweizerische Paläontologische Gesellschaft/Sociéte Paléontologique Suisse (Switzerland)
  • Society for the Study of Evolution (USA)

Bücher

Beiträge in Fachzeitschriften

Beiträge in Sammelwerken

Sonstige

  • Größenreduktion während hyperthermaler Ereignisse: frühe Warnsignale von Umweltbelastungen oder Anzeichen von Aussterben? (EarlyWarn)

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: seit 1. Dezember 2019
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Größenreduzierungen in aufeinanderfolgenden Fossil-Vergesellschaftungen im Rahmen von Aussterbeereignissen sind Diversitätsmuster, die in einer Vielzahl von zeitlichen und räumlichen Maßstäben sichtbar werden. Die verantwortlichen Umweltfaktoren und -mechanismen werden nach wie vor intensiv diskutiert. In verschiedenen Fällen liegen Größenveränderungen vor dem Hauptimpuls des Events vor; dies könnte eine frühe Umweltstörung anzeigen. Das hier vorgestellte Projekt zielt darauf ab, Größenänderungen in stratigraphischen Sequenzsystemen zu modellieren, um die lokalen und globalen Einflüsse der Paläoumwelt auf diese Muster zu erkennen. Dieser Ansatz konzentriert sich auf den Vergleich von Mollusken und Brachiopoden aus Perm/Trias- Grenzprofilen im Iran und verschiedenen europäischen Pliensbach/Toarc-Profilen; es werden Muster innerhalb von Faziesräumen und zwischen verschiedenen Faziesräumen untersucht. Damit wird ein breites Spektrum von Zusammenhängen von Paläoumwelt und Erhaltung und Biodiversität vor und während der Aussterbe-Ereignisse abgedeckt. Dieser Ansätze ist notwendig, um den relativen Beitrag klimabedingter Stressfaktoren und die Verfügbarkeit von Nährstoffen in den Diversitätsmustern quantitativ zu studieren, wenn potenzielle Sammlungs- und Stratigraphie-Einflüsse herausgefiltert werden. Im letzten Teil des Projekts werden unsere neu gesammelten Daten mit neu eingepflegten großen Datensätzen mit geeigneten Fazies, stratigraphischen und geochemischen Abfolgen verglichen, um deren relativen Beitrag in der ersten umfassenden Metaanalyse zu diesen Aspekten der Miniaturisierung ("Lilliput-Effekt") zu entflechten. Diese Datensätze werden auch verwendet, um den relativen Beitrag der Größenreduzierung innerhalb der Arten, des selektionsbedingten Aussterbens / der Einwanderung und der Entstehung / Einwanderung von Arten bei Umweltveränderungen während kleiner biologischer Krisen oder das Massenaussterben bei Hyperthermie zu erklären.

  • Constraining the deep origin of metazoan parasitism through integration of Evolutionary Parasitology and Molecular Paleobiology

    (FAU Funds)

    Laufzeit: 1. Januar 2017 - 31. März 2018
  • Größenveränderungen von Cephalopoden während der Pliensbachium-Toarcium Krise

    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)

    Titel des Gesamtprojektes: Temperature-related stresses as a unifying principle in ancient extinctions (TERSANE)
    Laufzeit: 1. August 2016 - 31. Juli 2019
    Mittelgeber: DFG / Forschergruppe (FOR)

    Die Reduzierung der Körpergröße innerhalb von Taxa wird als eine der wichtigsten Antworten in Hinblick auf klimaabhängigen Stressfaktoren gesehen. Trotz der üblichen Deutungen bei ähnlichen Größenveränderungen im Umfeld verschiedener Massenaussterbeereignisse werden ihre globale Bedeutung ebenso wie ihre damit verbunden Mechanismen diese Lilliput-Effekts nach wie vor kontrovers diskutiert. Das Projekt hat zum Ziel, die Rolle der Erwärmung und damit verbundener Stressfaktoren (Anoxia) in Hinblick auf Größenänderungen von marinen Organismen während der unterjurassischen Faunenkrise im Toarcium zu verstehen. Wir betrachten Cephalopoden aus W-Europa und NW-Afrika entlang eines N/S-Gradienten, um Größenverteilungsmuster von einzelnen Taxa bis zu Vergesellschaftungen zu untersuchen. Die erhaltenen Muster werden in Hinblick auf Fazies, physiko-chemische Proxies und physiologische Vorhersagen gründlich analysiert, um die Korrelation von Körpergröße und Umweltparametern, wie Temperatur, Sauerstoffverfügbarkeit und Produktion/Einlagerung von organischem Kohlenstoff zu testen

  • Temperature-related stresses as a unifying principle in ancient extinctions

    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)

    Titel des Gesamtprojektes: FOR 2332: Temperature-related stresses as a unifying principle in ancient extinctions (TERSANE)
    Laufzeit: 1. Juli 2016 - 30. Juni 2019
    Mittelgeber: DFG / Forschergruppe (FOR)
    URL: https://www.gzn.fau.de/palaeoumwelt/projects/tersane/index.html
    Combined with local and regional anthropogenic factors, current human-induced climate warming is thought to be a major threat to biodiversity. The ecological imprint of climate change is already visible on land and in the oceans. The imprint is largely manifested in demographic/abundance changes and phenological and distribution shifts, whereas only local extinctions are yet attributable to climate change with some confidence. This is expected to change in the near future owing to direct heat stress, shortage of food, mismatches in the timing of seasonal activities, geographic barriers to migration, and new biological interactions. Additional stressors are associated with climate warming in marine systems, namely acidification and deoxygenation. Ocean acidification is caused by the ocean's absorption of CO2 and deoxygenation is a result of warmer water, increased ocean stratification and upwelling of hypoxic waters. The combination of warming, acidification and deoxygenation is known as the "deadly trio". Temperature is the most pervasive environmental factor shaping the functional characteristics and limits to life and is also central to the generation and biological effects of hypoxic waters and to modulating the effects of ocean acidification, with and without concomitant hypoxia. Due to the key role of temperature in the interaction of the three drivers we termed these temperature-related stressors (TRS).

Videoscreenshot: 3D-Rekonstruktion vom Belemnit „Parapassaloteuthis zieteni“ aus dem Untertoarcium von Buttenheim. Bildquelle: FAU/Patricia Rita

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