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Dieta Ambros

Dr. Dieta Ambros

Dieta Ambros

Forschungsschwerpunkte

Quartäre Fauna, die Hauptinteressen liegen auf den Carnivora, Primates und Proboscidea

  • 1999 Teilnahme an zwei Notgrabungen sowie Veröffentlichung der Faunenreste aus diesen Grabungen: Schrödlberg bei Neuensorg, Gde. Hartenstein (Chamer Kultur, evtl. Bronze- und Eisenzeit sowie Hochmittelalter)
  • Basthöhle bei Höfen (Oberpleistozän)
  • Seit 1994 Mitarbeit am Grabungsprojekt Hunas
    Dabei handelt es sich um eine Höhlenruine mit insgesamt ca. 20 m mächtigen Schichten des Pleistozäns. Nachgewiesen sind bis jetzt neben einer umfangreichen Fauna und einigen Florenresten auch Hinterlassenschaften des Menschen sowie der Mensch selbst (rechter Unterkiefer-Backenzahn).
    • Grabungskampagnen finden jedes Jahr im Sommer statt, meist Juni – Oktober.
    • Kontakt:
      Grabungsleiterin: Dr. Brigitte Hilpert, Institut für Paläontologie, Universität Erlangen-Nürnberg
    • Projektleiter:
      Prof. Dr. L. Reisch, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Seit Sommer 1999 Bearbeitung der Knochenfunde sowie erste Veröffentlichungen zu den Faunenresten aus der neu angelegten Sandgrube Roth bei Gremsdorf, Lkr. Erlangen-Höchstadt
  • In der Sandgrube, die unterhalb des Grundwasserspiegels liegt, werden pleistozäne und holozäne Sande und Kiese bis in 12 m Tiefe mit einem Schwimmbagger abgebaut. Im Juni 1999 wurden dabei erstmals auch Knochen geborgen, im Herbst desselben Jahres folgten dann die ersten Funde von Artefakten. Die Fauna stammt hauptsächlich aus dem Oberpleistozän, aber auch aus dem Holozän. Die Steingeräte decken einen Zeitraum vom späten Mittelpaläolithikum bis in Mesolithikum ab, außerdem wurde Keramik verschiedener Epochen geborgen. Über den Heimatverein Höchstadt und das Landesamt für Denkmalpflege wurden die Knochen an B. Hilpert und mich vermittelt.
    Einige Funde können im Rathaus von Gremsdorf und im Heimatmuseum Höchstadt an der Aisch besichtigt werden.