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Vanessa Julie Roden

Dr. Vanessa Julie Roden

Dr. Vanessa Roden

Geozentrum Nordbayern
Lehrstuhl für Paläoumwelt (Prof. Dr. Kießling)

Loewenichstraße 28
91054 Erlangen

Forschungsschwerpunkte

  • Skalierungseffekte von Klimaänderungsraten
  • Betadiversität moderner und rezenter Faunenvergesellschaftungen
  • Biodiversität und Ökologie der Triassischen Cassian Formation (Dolomiten, südliche Kalkalpen) und moderner Riffbeckenfaunen
  • Rezente und fossile Oktokorallen

  • Dez. 2019 – März 2020: DFG-Forschergruppe TERSANE
  • 2015-2019: Doktorandin am Geozentrum Nordbayern, FAU Erlangen-Nürnberg
  • 2014: Mitarbeiterin in der Welterbe Grube Messel gGmbH
  • 2013-2014: wissenschaftliche Mitarbeiterin im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
  • 2011-2013: wissenschaftliche Volontärin im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
  • 2006-2011: studentische (später wissenschaftliche) Hilfskraft im Geowissenschaftlichen Museum Göttingen, der Abteilung Geobiologie und dem Courant Research Centre, Geowissenschaftliches Zentrum der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2005-2011: Studium Geowissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 01/2011: Diplom Geowissenschaften (Vertiefungsrichtung: Paläontologie; Nebenfächer: Zoologie, Strukturgeologie)
    01/2007: Bachelor of Science
  • 2002-2005: Studium Geologie/Paläontologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

  • Evolution der tropischen marinen Biodiversität: vergleichende Analyse der triassischen Fauna der Cassian Formation mit modernen Faunen

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: seit 1. Mai 2015
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Die triassische Cassian Formation birgt eine außerordentlich diverse marine tropische Invertebratenfauna, die ein weitgehend unverzerrtes Bild der Diversität und Komplexität frühmesozoischer ökosysteme bietet. Die Fauna setzt sich aus etlichen Assoziationen von verschiedenen Lokalitäten mit unterschiedlichen Paläoumweltbedingungen zusammen, die bezüglich Diversität und Artenspektrum erheblich variieren. Die Erhaltung der Fossilien ist gewöhnlich sehr gut einschließlich Aragoniterhaltung und einer reichen Fauna kleinwüchsiger Arten. Basierend auf umfangreichen Proben, die auf standardisierte Weise entnommen und aufgeschlossen werden, wollen wir die Diversität dieser Proben möglichst vollständig erfassen. Neben der Diversität der einzelnen Proben (Alphadiversität) werden wir die Diversitäten zwischen den Proben ermitteln (Betadiversität). Somit erfassen wir Komplexität, taxonomische Struktur und Größenverteilungen der Organismen eines frühmesozoischen tropischen marinen ökosystems. Vergleiche mit Vergesellschaftungen aus rezenten und quartären tropischen Habitaten werden Schlussfolgerungen über den biologischen Wandel tropischer ökosysteme seit mehr als 200 Millionen Jahren ermöglichen. Vergleiche mit bereits existierenden Daten über fossile, diagenetisch stärker verzerrte (`normale´) marine Faunen ermöglichen eine Abschätzung, wie taphonomische Prozesse sich auf die überlieferte Diversität, Größenverteilung und ökologische Struktur auswirken. Viele der Invertebratengruppen, die in rezenten tropischen marinen ökosystemen hochdivers sind (z. B. heterodonte Muscheln und Neogastropoden) radiierten nicht vor der Kreide. Wir wollen prüfen, ob ähnlich diverse Gruppen bereits in der Trias existierten oder ob sich die Diversität gleichmäßiger auf höhere Taxa verteilte.

Bücher

Beiträge in Fachzeitschriften

Herausgegebene Bände

Beiträge bei Tagungen

Abschlussarbeiten